Auf ein Wort...

   

Ein Wort zur Pflanzen- und Aroma - Therapie

hier eingestellt:10.8.2010

Viele Pflanzen und deren Aromen haben seit alters her, besonders in den Bevölkerungsschichten, die sich der Natur noch verbunden fühlen, einen hohen medizinischen ( heilenden) Stellenwert.

Die Erkenntnisse aus deren Anwendung, ist Erfahrungsheilkunde pur. Auch heute sollte man sich darauf besinnen und dem übertriebenen Antibiotika - Missbrauch entgegenwirken. Die immer größer werdenden Resistenzen sind erschreckend. Arzt und Patient stehen dann häufig vor schier unlösbaren Problemen, wenn eine lebensnotwendige und damit lebenserhaltende Therapie nicht mehr greift. Dann rächen sich die früher oft zu schnell und damit leichtfertig gegebenen Antibiotikagaben, indem dann keinerlei schützende Wirkung mehr erzielt werden kann und der Patient sehr schnell aus einer an sich „Lapalie“, in ein lebensbedrohliches Krankheitsbild fallen kann. Gerade im Kindesalter werden zu Hauf Antibotika gegeben, wo man mit ein wenig Geduld und einem pflanzlichen Mittel genau so gute Heilwirkungen erzielen kann.

Es folgt eine Auswahl pflanzlicher Mittel/Stoffe mit deren ( teilweise seit Jahrhunderten) erprobter Wirkungsweise.

In keinem Falle sollte ein Arztbesuch unterlassen werden, wenn die Beschwerden länger anhalten.

Selbstmedikation kann zwar gut sein, in Zweifelsfällen ist der Arztbesuch besser.

 Anis Husten, Bronchitis
Bergamotte Angst
 Patchouli
Aphrodisiakum
 Sandelholz  Zystitis, Laryngitis, Haut, Aphrodisiakum, Immunschwäche
Kamille, wild Wunden
Wachholderbeere Magen, Darm, Herz, Nerven
Thymian, rot Magen, Kreislauf, Nerven
Minze Schwindel, Kolik, Flatulenz, Kopfschmerz, Erkältung, Nebenhöhlen
Rosmarin Haarausfall, Rheuma, Leber, Galle, Erschöpfung, Kopfschmerz
Lavendel Verbrennungen, Insekt-Stiche, Ekzeme,  Schlaflosigkeit, Asthma, Läuse, Immunschwäche, Antisepticum
Ylang Ylang Depressionen, Impotenz, Frigidität
Zitrone Schmerzen, Asthma, Grippe, Sinusitis, hoher Blutdruck
Eukalyptus Erkältung, Husten, Bronchitis
Teebaum Antisepticum für Lunge, Haut, Harnwege,Vagina, Läuse, Insektenstiche, Hefepilze, Flechten, Furunkel
Rose Aphrodisiakum, Angst, Depression, Galle, Katerzustände, Emotionen, Menstruations- .und Sexualitäts-Störungen, Hautpflege (alternde Haut)
Geranium Anorexia nervosa
Ysop hustenstillend (2-4 Tr.) anregend aufs Zentral-Nerven-System, RR – (blutdruck-) steigernd, Ca-bekämpfend, Asthma, chronische Bronchitis, Heuschnupfen, Hautkrankheiten

Zimt aus Ceylon
antiseptisch, gegen Typhus, stimulierend auf den Kreislauf, Herz, Atmung
Zwiebel  Ohrensausen
Zwiebel, Fichte, Prostata

 

 

 
   

Ein Wort zu Implantaten aus meiner Sicht

hier eingestellt: 9.8.2010

Warum bin ich ein Implantat-Gegner...?

Moderne iatrogene Herde sind die Implantate. Für diesen neuen Fachbereich haben sich auch neue medizinische Begriffe etabliert. Eine Wortneuschöpfung in der Zahnmedizin greift um sich: Periimplantitis. Ein klassischer osteolytischer Herdprozeß.

Dabei ist es vollkommen gleichgültig, ob es sich um Titan-Implantate, Keramiki-Implantate, Zirkon-Implantate oder Implantate aus noch anderen Werkstoffen handelt

Doch sträuben sich bei einem naturheilkundlich, komplementärmedizisch ausgerichteten und ! tätigen Zahnarzt alle Nackenhaare. Warum?

Eine Reihe von Gesichtspunkten tun sich da auf, um abgearbeitet zu werden.

Zunächst erst einmal eine Presse-Meldung vom August 2008: in der DZW, Die Zahnarzt Woche, Ausgabe 42/08. Unter der Überschrift " Ein sicheres Konzept zur Festlegung der Prophylaxe und Therapie der Periimplantitis"! wird dort über die „Cumulative Interceptive Supportive Therapie" berichtet. Es werden um die zwanzig Risikofaktoren benannt, die eine genaue Indikationsstellung für das Einsetzen von Implantaten beschreibt.

Ein weiteres Problemfeld wird mit der Behandlungsmöglichkeit aufgezeigt und der daraus folgenden „Überlebenschance“ des Implantats. Letztlich wird der Gesamtblickwinkel auf die bakteriellen Probleme im Implantatgebiet gerichtet und deren Behandlung.

Die Quintessenz der Studie ist, daß die deutsche Gesellschaft für Implantologie auf Grund von „statistischen Erhebungen“ das Allgemeine Periimplantitis-Risiko mit 25 % angibt (zugibt). Auf diesen Prozentwert kann man nach allgemeiner Erfahrung noch einmal 25% draufgeben, sodaß schließendlich das Risiko einer Periimplantitis bei 50% liegt.

Es wird leider nur die akut entzündliche Form, die –itis betrachtet, die weit schlimmere Form der –ose, dieses Wort hieße dann Periimplantose, also die chronische Form der Gewebsveränderung scheint bei den Implantologen noch nicht „angekommen“ zu sein.

Dabei weiß jeder Therapeut, daß eine –itis an sich der gewünschte Effekt ist, um einen Prozeß noch zur Ausheilung bringen zu können, wenn das „Reizmoment“ eliminiert ist. Ist erst der chronische Verlauf eingetreten, dann kämpft man oftmals vergebens um Heilung. Erst aus der Umwandlung einer –ose in die –itis ist eine Heilung möglich, wie gesagt aber unter Entfernung des „Reizmomentes“.

Noch ist die Spitze des „Eisberges der Implantat-Fernwirkungserkrankungen“ nicht ganz aus dem Nebel der Meere von kranken Menschen aufgetaucht, doch entsteht dem jetzt schon kranken Gesundheitswesen ein Kostenfaktor in unbegrenzter Höhe, wenn die Zuordnungen der Erkrankungen auf die Implantate erkannt werden. Die Industrie weiß über deren Schädlichkeit genauso, wie sie es z.B.über Amalgam oder auch über Microwellen-Herde weiß.

Auf die Herd- und Störfeld-Therapeuten kommt in Zukunft ein Tsunamie an Arbeit zu.

... darum bin ich ein Implantatgegner!

 
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